Alexandre Castro-Balbi

Violoncello

VioloncelloAlexandre Castro-Balbi, geboren 1991 in Besançon (Frankreich), wuchs in einer musikalischen Familie lateinamerikanischen Ursprungs auf. Im Alter von sieben Jahren bekam er seinen ersten Cellounterricht bei György Adam am Conservatoire de Besançon, wo er 2004 sein Diplôme d'Études Musicales erhielt.  Ab 2005 studierte er bei Marc Coppey am Conservatoire de Paris, ab 2007 am Conservatoire Supérieur de Paris (CNSM) bei Philippe Muller, wo er 2017 seinen Master ablegte. Aktuell studiert er bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Im Rahmen des ERASMUS-Programms studierte er zudem ein Semester an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" Berlin bei Claudio Bohorquez und ein Semester bei Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg. Außerdem nahm er an zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Steven Isserlis, Laszlö Fenyö und Lluis Claret teil.

​Alexandre Castro-Balbi gewann mehrere internationale Preise, darunter den zweiten Preis und den Sonderpreis beim "Carlos Prieto Wettbewerb" in Morelia (Mexiko) sowie den zweiten Preis beim "Prince of Asturias Villa de Llanes Wettbewerb" in Spanien. Beim Schubert-Wettbewerb in Graz (Österreich) wurde ihm mit seinem Klaviertrio "Suyana" der zweite Preis und der Sonderpreis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werks verliehen. Als 19jähriger war er 2010 Halbfinalist des ARD-Musikwettbewerbs in München.

​ Alexandre Castro-Balbi  konzertierte bereits international, u.a. beim Festival internacional de cello in Lima (Peru), beim Festival Prince of Asturias (Spanien), beim Festival Music in the Mountains of Colorado (USA), sowie beim Festival international de musique de Besançon.

​Als Solist hat er u.a. mit den Jenaer Philharmonikern, dem Brandenburgischen Sinfonie Orchester, dem Münchner Kammerorchester, dem Budapester Kammerorchester, dem Landesjugendorchester Peru, dem Sinfonieorchester Panama konzertiert.

​Er spielte unter namhaften Dirigenten wie Seiji Ozawa, Myung-Whun Chung, Peter Csaba und Zsolt Nagy u.a. in der Berliner Philharmonie, in der Salle Pleyel, im Theatre des Champs Elysées,  im Teatro Nacional Madrid, in der Münchener Philharmonie und im Musikverein Graz.

​Seit Juni 2015 ist Alexandre Castro-Balbi Solocellist des Deutschen Nationaltheater & Staatskapelle Weimar. 
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